Ernährung bei Arthrose

Entzündungssenkende Ernährung                    
Conceptual human body anatomy articular pain on blue background
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Um Arthrose- Beschwerden zu lindern und Knorpelabbau zu stoppen, ist es wichtig, zunächst die Entzündungsreaktionen in den Gelenken vollständig nach unten zu regulieren. Besonders bewährt hat sich hierbei eine antientzündliche, schmerzsenkende Ernährung mit viel Gemüse, Beeren, Gewürzen, frischen Kräutern, Fisch und Kakao.

Folgende Bausteine können Ihnen dabei helfen:

1. Erhöhung der Omega 3 Fettsäuren

 

  • Omega 3 Fettsäuren kommen hauptsächlich in Fisch vor. Essen Sie deshalb 2x pro Woche eine gute Portion Fisch. Geben Sie Hering und Makrele den Vorzug. Wenn Sie keinen Fisch mögen, nehmen Sie täglich ca. 1 g fischölkapsel zu sich.
  • Verwenden Sei Omega 3 Fettsäurereiche Speiseöle wie Leinöl, Walnussöl und Hanföl.
  • Essen Sie zu jeden Mahlzeit ausreichend Gemüse. Auch Gemüse enthält Omega 3 Fettsäuren.
  • Essen Sie täglich eine handvolle Walnüsse oder Hanfnüsse. Sie können diese auch über den Salat geben und in Ihre Quarkspeise unterrühren.
2. Entzündungsantreiber Weizen meiden

 

  • Zuviel Getreide erhöht Entzündungsreaktionen, sorgt für verstärkten Knorpelabbau und erhöhte Arthrose-Schmerzen.
  • Hoher Weizenkonsum behindert den Vitamin D Stoffwechsel. Das brauchen wir aber für einen gesunden Knochenbau, denn nur mit ausreichend Vitamin D kann der Körper das wichtige Kalzium aufnehmen.
  • Aufgrund des Lektingehaltes im Weizen, das sogenannte Wheat Germ Agglutinin =WGA), heftet sich an die Betaeinheit „N-Acetyl Glucosamin“ und macht sie unwirksam.  Somit ist Weizen besonders ungünstig für Arthrose.
  • Schränken Sie den Weizenkonsum ein, essen Sie weniger Nudeln, Brot und Kekse.
  • Auch Roggen ist keine gute Alternative, nehmen Sie besser Dinkelprodukte.
3. Mehr Gemüse, Salat und Obst

 

  • War Ihr Teller bisher voll mit Nudeln, Brot und Kartoffeln, dann machen Sie das ab heute anders. Häufen Sie Gemüse und Salat auf Ihrem Teller an.
  •  Erhöhen Sie den Verzehr von Gemüse, Salat und Obst, denn hier sind viele entzündungshemmende Bioflavonoide enthalten. Dadurch senkt sich das Entzündungsprotein CRP (C-reaktive Protein)
  • Pflanzliche Kost wirkt basisch, wählen Sie am besten eine gute Mischung aus Rohkost und gedünsteter Kost.
  • Ist der Säure-Basenhaushalt nicht im Gleichgewicht, kann der Körper die überschüssigen Säuren nicht mehr ausscheiden, so werden Sie ins Bindegewebe verschoben. Falten und Cellulite entstehen. Sie werden aber auch in gelenke gepackt und es entsteht Arthrose und Arthritis
4. Frische Kräuter

 

  • Aus der chinesischen und indischen Medizin wissen wir, dass Kräuter gegen Entzündungen und Schmerzen wirken.
  • Wer täglich frische Kräuter zu sich nimmt, schützt sich auch vor Osteoporose.
  • Deshalb täglich 2 EL frische Kräuter, möglichst aus mehreren Arten (Thymian, Oregano, Fenchel, Kerbel, Koriander, Rosmarin, Minze, Majoran, Kreuzkümmel, Basilikum, Petersilie, Albei, Dill, Schnittlauch)
  • Tiefgefroren oder frisch, in den Quark, als Kräuterdrink mit Rote-Bete mixen, die Vielfalt ist fast grenzenlos.
5. Gewürze und dunkle Schokolade

 

  • Gewürze und dunkle Schokolade können Entzündungen und Schmerzen ebenso stark senken wie Schmerzmittel, allerdings ohne Nebenwirkungen.
  • Verwenden Sie Gewürze wie Kurkuma, Ingwer, Chili, Zimt, Pfeffer und Kakao regelmäßig. Jeden Tag ca. 1 TL in Joghurt, oder Quark, ins Getränk oder in den Salat mixen
6. Borreiche Lebensmittel nutzen

 

  •  Bei Arthrose sollte der Boranteil deutlich erhöht werden. Bor ist ein wichtiges Spurenelement mit entzündungs-und schmerzsenkender Eigenschaft. Lebensmittel wie Pfirsich, Gurke, Zucchini, Pflaume, Rote Bete, Rettich, Nüsse, Sellerie, Avocado sollten Sie deshalb bevorzugen

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