Säure-Basen-Haushalt

Abnehmbremse   –  Säure Basen Haushalt

Ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt ist die Grundlage für eine gesundes Leben. Heutzutage sind jedoch viele Menschen übersäuert. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass genau diese Übersäuerung für Ihre gesundheitlichen Beschwerden verantwortlich ist.

Unser Körper verfügt über viele verschiedene Regulationssysteme, die den Organismus im Gleichgewicht halten. Neben dem Temperatur- oder dem Wasserhaushalt spielt dabei auch der Säure-Basenhaushalt eine entscheidende Rolle. Nur bei einem ausgeglichenen pH-Wert können unsere Organe ordnungsgemäß funktionieren. Folglich ist der Körper stets darum bemüht, einen gesunden pH-Wert aufrecht zu halten.

In unserem Organismus gibt es auch Bereiche, die sauer sein müssen (wie der Magensaft oder das Scheidenmilieu), doch die basischen Bereiche (wie das Blut oder der Dünndarm) überwiegen eindeutig. Unser Körper ist darauf angewiesen, dass wir ihm genügend Basen liefern.

Säuren selbst können im Organismus kaum gelagert werden. Sie würden unsere Eingeweide verätzen. Aus diesem Grunde müssen die entstehenden Säuren mit Hilfe basischer Mineralstoffe wie z. B. Calcium oder Magnesium neutralisiert werden. Wenn aber mit der Nahrung nicht ausreichend Mineralien eintreffen, dann muss der Organismus diese aus den körpereigenen Depots holen- den Knochen, den Knorpeln und Sehen, dem Bindegewebe, dem Haarboden etc.- um die Säuren zu neutralisieren und sich auf diese Weise vor dem Säure-Tod zu retten.

Neutralisierte Säuren werden auch Salze oder Schlacken  genannt. Bei der heute üblichen Säureflut entstehen tagtäglich derart viele Salze, dass unsere Ausscheidungsorgane (Lunge, Nieren, Darm und Haut) mit der Entsorgung der neutralisierten Säuren vollkommen überfordert sind. Die Schlacken können also nicht ausgeschieden werden und werden stattdessen im Gewebe (Falten, Cellulitis), in den Gelenken (Arthrose, Arthritis) in der Niere, Galle oder Blase (Nierenstein, Gallensteine, Blasensteine) und teilweise in Blutgefäßen (Verengung) eingelagert, was jetzt Krankheiten und Altersbeschwerden und Übergewicht verursachen kann.

90% der Menschen sind übersäuert. Es kommt zu:

  • Stoffwechselstörungen
  • Muskelkrämpfen
  • Cellulite
  • Verspannungen
  • Leistungsabfall
  • Müde Muskeln
  • Erhöhte Infektanfälligkeit

Welche basischen Mineralstoffe helfen?

  • Magnesium (Vollkornprodukte, Nüsse, Leinsamen, Spinat, Seefisch, Bananen, Himbeeren, Kiwi, Ananas, Kakao)
  • Kalzium (Hartkäse, Quark, Kefir, Buttermilch, Brokkoli, Grünkohl, Rucola, Kresse, Sesam, Amaranth, Mohn, Feigen getrocknet)
  • Kalium (Bananen, Aprikosen, Avocado, Blumenkohl, Artischocken, Grünkohl, Brokkoli,, Holunder, Feldsalat, Kartoffel, Pilze, Nüsse)
  • Natrium (Brot, Schinken, Sauerkraut)

Diese basischen Mineralien werden auch als Entsäuerungsmineralien bezeichnet. Sie sind Bestandteile einer natürlichen Kost und müssen in jeder Zelle vorhanden sein, da sie für die Neutralisation von Säuren gebraucht werden. Bei einer Übersäuerung werden dem Organismus Mineralstoffe entzogen, wie zum Beispiel beim sauren Regen dem Boden. Dadurch kommt es langsam zu einem Auslaugen des Körpers und der Mineralstoffgehalt nimmt stetig ab.

Das sollten Sie vermeiden oder reduzieren:

  • Zuviel tierische Eiweiße wie Fleisch, Wurst, Fisch und Eier (Harnsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure)
  • Milch und die meisten Milchprodukte (Harnsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure)
  • Weißmehlprodukte (Essigsäure)
  • Süßspeisen (Essigsäure)
  • kohlensäurehaltiges Mineralwasser (Kohlensäure)
  • Cola und andere Softdrinks (Kohlensäure u. Essigsäure)
  • Kaffee (Gerbsäure)
  • Alkohol (Weinsäure u. Schwefelsäure)
  • Nikotin
  • Synthetische Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker (Glutamat), Süßstoffe wie z. B. Aspertam, etc.
  • Zahngifte wie Quecksilber, Palladium etc.
  • Toxine, die von Bakterien und Pilzen ausgeschieden werden
  • übertriebener Sport (Milchsäure)
  • aber auch durch Stress, Angsz, Sorgen, Ärger und negative Gedanken

 

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