Bitterstoffe und Weihnachten

Bitterstoffe sind außerordentlich wichtig für die Gesundheit. Sie verbessern die Verdauung und regen Produktion und Fluss von Speichel, Magen-, Galle- und Bauchspeicheldrüsensaft an. Bitterstoffe entsäuern und bringen Antrieb, Schwung und Vitalität. Sie sorgen für eine gesunde Darmflora und steigern die Abwehrkräfte. Außerdem stärken sie Herz und Kreislauf, fördern die Durchblutung der inneren Organe, halten die Blutgefäße flexibel und verbessern Gehirnfunktion und Nerven. Obendrein regulieren sie den Appetit und sind ein natürlicher Appetitzügler. Sie sorgen dafür, dass wir nicht mehr essen als wir verdauen können und regulieren auch den Heißhunger auf Süßes.

Wer regelmäßig Bitterstoffe zu sich nimmt, wird sich aktiv fühlen und voller Tatendrang sein.
Planen Sie für das Weihnachtsmenu einen Zwischengang mit Bitterstoffen ein – dann kommt es gar nicht erst zu Völlegefühl, verdorbenem Magen, Blähungen oder Krämpfen im Magen-Darmtrakt.

Machen Sie Ihre eigene Bittermischung aus Heilkräutern:

Mischen Sie 15g (getrockneten) Thymian (hilft bei Magendrücken, Völlegefühl und Reizdarm) mit 15 g Tausendgüldenkraut mit 20g Löwenzahnwurzel (beide sind voll von allen guten Wirkungen der Bitterstoffe) und 20g Schafgarbe.

 

Noch mehr Bitteres

Auszüge aus Artischocken gibt es als alkoholfreie Aperitifs im Handel.

Chicoree, Radicchio und Rucola geben den Salaten einen kräftigen Geschmack.

Beifuss würzt die Weihnachtsgans und hilft bei der Fettverdauung.

Kauen Sie direkt nach dem Essen, wenn Sie das Gefühl haben „nichts geht mehr“, ein frisches Salbeiblatt. Das reinigt die Mundhöhle, hilft verdauen, unterstützt die Leber – und macht wach.

Trinken Sie statt eines „Schnäpschens“ lieber Kaffee oder Espresso – die enthalten Bitterstoffe und Koffein – und regen die Verdauung an.
Gegenanzeigen: Bitterstoffe sollten Sie nicht anwenden bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Durchfall und Darmverschluss.

Gewürze im Essen fördern die Verdauung:

Fenchelkörner würzen das Brot

Ingwer ist scharf und wohl schmeckend, belebend und heilsam. Können Sie ihn sich in der Soße zur Gans vorstellen? Oder auch im Nachtisch?

Koriander in der Soße zur Gans oder in Gemüsegerichten.

Nelken würzen den Rotkohl.

Piment bereichert auch Fleischgerichte.

Anis macht schwere Kost leicht verdaulich. Den Nachtisch bereichert er mit seinem süßen Duft und seinem lakritzartigen Geschmack.

Zimt lässt den Nachtisch verführerisch duften.

Den Spaziergang an der frischen Luft nicht vergessen….

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