Die Kraft der inneren Bilder

Manchmal muss man die Augen schließen, um klarer sehen zu können.

 

Innere Bilder – das sind all die Vorstellungen, die wir in uns tragen und die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Es sind Ideen und Visionen von dem, was wir sind, was wir erstrebenswert finden und was wir vielleicht einmal erreichen wollen. Es sind im Gehirn abgespeicherte Muster, die wir benutzen, um uns in der Welt zurechtzufinden. Wir brauchen diese Bilder, um Handlungen zu planen, Herausforderungen anzunehmen und auf Bedrohungen zu reagieren. Aufgrund dieser inneren Bilder erscheint uns etwas schön und anziehend oder hässlich und abstoßend.
Innere Bilder sind also maßgeblich dafür, wie und wofür wir unser Gehirn benutzen.

Schon als Kinder haben wir uns in unserer Fantasie in eine Umgebung hineingewünscht, in der wir Helden, stolze Sieger, Besitzer eines begehrten Spielzeugs oder die schönste Prinzessin sein durften. Bis ein Erwachsener uns mit den Worten ‚“träum nicht“ in die nüchterne Wirklichkeit zurückgeholt hat.

Aber auch heute, längst erwachsen, suchen wir gern die die jederzeit verfügbaren inneren Zufluchtsorte auf. Zum Beispiel um Konflikte zu lösen, die in der Realität mehr Mut erfordern, als wir aufbringen. Im Tagtraum können wir dem Chef die Meinung sagen, oder wir erleben die Einzelheiten eines Streits in der Fantasie noch einmal, argumentieren diesmal aber schlagfertig. Tagträume wirken befreiend, beruhigend und tröstend. Die Fähigkeit, sich zeitweise in die Innenwelt der Tagträume, der Fantasien und Imaginationen zurückziehen zu können, bringt uns mit wichtigen Ressourcen unseres Selbst in Verbindung.

Vorstellungen sind das natürlichste, einfachste und billigste Mittel zur Gesunderhaltung und oftmals sind sie auch das wirksamste Mittel.

 

Begriffe für innere Vorstellungen:

Imagination: Imagination ist Einbildungskraft. Imagnieren heißt, sich etwas Konkretes vorzustellen, von dem es kein reales Vorbild geben muss („ein blauer Elefant“). Auch Geräusche, Gerüche und andere Sinneseindrücke können dazugehören.

Visualierung: Eine vom Bewusstsein kontrollierte optische Imagination. Das, was man sieht, kennt man im Prinzip schon (stelle mir vor, dass ich auf einer Blumenwiese sitze und die Sonne scheint“).

Fantasiereise: Man gibt sich absichtslos inneren Bildern hin, die zum Beispiel auftauchen, weil man Anregungen von einer CD oder aus einem Buch folgt; das Bewusstein ist nicht die treibende Kraft.

Suggestion: Ein Außenstehender löst mit seinen Beschreibungen bildhafte Vorstellungen oder Empfindungen aus, unter Umgehung von Logik und Vernuft; zum Beispiel während einer Hypnosetherapie.

Autosuggestion: Über innere Vorstellungen erzeugtman bei sich selbst körperliche ider emotionale Wirkungen; zum Beispiel bein autogenen Training („mein rechter Arm ist schwer“).

Affirmation: Eine positive und bewusst gegroffene Aussage, mit der man sich slebst bestärkt, um ein Ziel zu erreiche; zum Beispiel beim Sport („Ich schaffe das“).

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