Cellulite- was dagegen hilft

 

Cellulite (Orangenhaut) ist der Albtraum vieler Frauen. Wer sie hat, versucht häufig mit vielen Mittelchen und Methoden, sie wieder loszuwerden.

Wie rücken Sie Ihren Problemzonen zu Leibe? Mit Diäten, Massagen, Cremes? Nein, leider funktioniert das alleine nicht. Hauptverantwortlich für das Entstehen einer ”Problemzone“ wie Cellulite sind das Schwinden von Muskulatur und die Schwächung des Bindegewebes. Dadurch kann sich hartnäckiges Depotfett genau dort ablagern. Sie selbst können es von dort wieder vertreiben und durch straffe Muskeln und festes Bindegewebe ersetzen.

Mögliche Ursachen von Cellulite im Überblick:

 

Aufbau des Bindegewebes: Die Fasern verlaufen bei Frauen stärker parallel als bei Männern, deren Zellen kreuzförmig vernetzt ist. Dadurch ist ihr Hautgewebe elastischer, was Fetteinlagerungen während der Schwangerschaft erleichtert, aber auch die Cellulite ermöglicht.

Weibliche Hormone: Das Östrogen macht die Kollagenfasern zusätzlich elastischer. Außerdem ist es vermutlich dafür verantwortlich, dass Frauen Fettpolster vor allem an Po und Oberschenkeln aufbauen.

Schwangerschaft: Der Hormonhaushalt während einer Schwangerschaft sorgt schließlich dafür, dass sich das Gewebe noch mehr lockert und verstärkt Fett eingelagert wird.

Genetische Veranlagung: Trotzdem sind die Unterschiede zwischen den Frauen erheblich. Denn eine Veranlagung zur Bindegewebsschwäche wird vererbt.

Übergewicht: Umso mehr Fett vorhanden ist, desto stärker drücken sich die Zellen (Lipozyten) zwischen den Fasern des Bindegewebes durch und die Cellulite ist deutlicher zu sehen.

Jojo-Effekt: Ständiges Ab- und Zunehmen leiert das Hautgewebe vereinfacht gesagt regelrecht aus.

Bewegungsmangel: Mangelnde Bewegung führt dazu, dass der Körper Muskulatur abbaut und stattdessen Fett einlagert.

Stoffwechselprobleme: Ist die Cellulite erst einmal da, fließen Lymphflüssigkeit und Blut durch die veränderte Fettstruktur schlechter ab. Das wiederum führt zu Wassereinlagerungen und weiteren Hautdellen.

 

Für Cellulite muss man jedoch nicht zwangsläufig ein paar Pfunde mehr auf den Hüften haben: Auch schlanke Frauen sind von Cellulite betroffen.
Das können Sie selbst dagegen tun:

 

Die wichtigste  Maßnahme ist Gewichtsreduktion: Beim Abnehmen verkleinern sich die Fettzellen und drücken sich nicht mehr so stark durch die Hautschichten – die Dellen werden kleiner.

Bewegung: Regelmäßige Bewegung hilft einerseits beim Abnehmen. Andererseits ersetzt der Körper Fett durch Muskelmasse. Gleichzeitig verbessert sich die Durchblutung der Haut. Sport ist also eines der wichtigsten Mittel gegen die Hautveränderungen.

Ernährung: Auch eine angepasste Ernährungsweise hilft, Cellulite zu bekämpfen. Essen Sie weniger tierisches Fett, setzen Sie auf Vollkornprodukte, Fisch und viel Gemüse.

Mit sanften Massagen und/ oder Faszien Training können Sie dafür sorgen, dass Lymphflüssigkeit und Wasser abtransportiert werden. Das verbessert die Haut ein wenig. Gegen das Fett selbst helfen Massagen jedoch nicht. Wenn Sie mit den Anwendungen aufhören, verschlechtert sich das Hautbild wieder.

 

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